GoSpiRo 2014 – Nachlese

IMG_3021GoSpiRo 2014

3 VW-Bullis, ein Ford, 23 gespannte Musiker auf dem Weg nach Barth. 21 Lieder standen auf dem Plan; die Durchplanung erfolgte bereits im ConTakt-Bulli auf der ersten Rücksitzbank, die zwischenzeitlich von den beiden Band- und Chorchefs mit allerlei Notenwerk und Laptops belegt war.

IMG_3035In den ersten 2 Tagen nach der Ankunft probten Band und Chor in Saal und Ferienwohnung des Bibelzentrums in Barth bis zur Erschöpfung. Fliegende Noten, Umräumen und unzählige geleerte Wasserflaschen gehörten zur Tagesordnung, ebenso wie gemütliche Spielerunden und abendliche Youtube-Sessions. Nach einem StrandausflugIMG_0111, bei dem nochmal Kräfte getankt werden konnten, wurde dann am Sonntagnachmittag die erste Gesamtprobe gewagt, der wegen großer Anstrengung ein Grillabend im sommerlichen Ambiente zu folgen hatte. Das nach der Probe gut vorbereitete erste Konzert am Mo20140810_170422ntag war zunächst auch sommerlich – jedoch kam uns beim Lied „Dem Himmel entgegen“ der Himmel entgegen, und nach einer hektischen Aufräumaktion im Barther Schipperschuppen mussten wir unsere Technik am darauffolgenden freien Dienstag iIMG_3062m Saal des Bibelzentrums trocknen lassen. Unser Techniker Hansi konnte jedoch abends alles wieder ohne Folgeschäden und voller Glück in Betrieb nehmen.

IMG-20140814-WA0001Der Mittwoch brachte das traditionelle Konzert in der Familienferienstätte St. Ursula. Schon am Strand wurden fleißig alle verfügbaren Regen- Vorhersage-Apps konsultiert, die uns schließlich knapp ein trockenes Konzert vorhersagten. Für unseren Mut belohnt wurden wir von einem leicht bewölkten Himmel, einem großen Publikum und dem erst nach dem Abbau einsetzenden Regen. Die tagsüber gekauften Planen und Tüten für jedes einzelne Mikro blieben also zum Glück unbenutzt.

 IMG_3074Das Konzert am Donnerstag in Dierhagen war – so die GoSpiRo-Kenner – besser besucht als in den letzten Jahren und wurde am Abend mit einem gemütlichen Grillerchen und einem Abend mGospeltour14 062it der musikalisch leider recht anspruchslosen Stranddisko abgerundet. Erst nach Mitternacht verließen wir Helene Fischer und Co und traten den Heimweg an.

20140814_17370720140815_203727Am Freitag galt es dann schon, das lieb gewonnene Quartier in Barth zu verlassen und sich mit der Bulli-Kolonne auf den Weg in Richtung Schwerin zu machen. Das Wetter hatte die Stadt schon nachmittags mit reichlich Nass von oben bedacht und bescherte uns am Abend ein wunderbares Konzert im Hinterhof der Kirche St. Anna.

20140816_201437Am vorletzten Tag unserer Tour verschlug es uns in die Altmark nach Stendal, wo Sebastian in seiner Gemeinde ein Konzert arrangiert hatte. Der Regen wollte uns diesmal wieder nicht verschonen und kam, wie sollte es anders sein, wieder bei „Dem Himmel entgegen“. Das Publikum blieb uns trotzdem bis zum letzten Lied inklusive Zugaben treu, während unsere Technik und wir vom örtlichen Carport geschützt wurden. Und da die Zeit gern rennt, wenn man Freude an Dingen hat, sollte dieser Abend dann schon unser letzter sein. Mit Pizza, ein paar Getränken und dem eigens erdachten „GoSpiRo-Dance“ wurde er zu einem würdigen Nachfolger des Schweriner Abends, der ebenfalls bis in die frühen Morgenstunden unsere Aufmerksamkeit beansprucht hatte.

20140817_130607 Am letzten Tag unserer Tour fuhr die Kolonne wieder nach Magdeburg, wo wir am Mückenwirt auf der Bühne in Rekordzeit die Technik aufbauten und damit unseren Aufbauritus mit der Gold-Medaille (unter 30 Minuten bis zum Soundcheck) krönten. Doch da die Bühne für die vielen Musiker und den Chor zu klein wurde, reDSC04456alisierten wir nach tontechnischen Schwierigkeiten in kürzester Zeit einen Umbau – der Auftritt fand dann erstmals mit der Band vor und dem Chor auf der Bühne statt. Die traurigen Momente des Abschieds nach dem letzten gemeinsamen Konzert bedürfen wohl keiner Beschreibung.

Alle waren sich aber einig, dass die GoSpiRo 2014 wieder eine runde Sache war und mit vielen neuen Gesichtern auch neue Fans gefunden hat, die im nächsten Jahr die Erfolgsgeschichte mit weiterschreiben wollen.

Euer Philipp

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