Weltgebetstag der Frauen

Weltgebetstag der Frauen

Weltgebetstag in Magdeburg mit Woman-Band!

Am 6. März 2024 um 18 Uhr gestalten Norbeat feat. Yu&Song den Weltgebetstagsgottesdienst in St. Norbert Magdeburg-Buckau, Karl-Schmidt-Str. 5a, 39104 Magdeburg – wie überall im Bistum.

Weltgebetstagsmusik ist sonst fest in der Hand von Gitarren- und/oder Flötenspielerinnen. In diesem Jahr wird dazu – zumindest in St. Norbert – gedrummt; und der Bass gezupft; und gerockt. „Die Lieder sind einfach wunderbar“, schwärmt Peter Albrecht, Bandleiter von Norbeat. Er selbst dreht er diesmal “nur am Regler”. Aber er hat evangelische Musikerinnen und Musiker „aus dem Kiez“ zur Mitwirkung gewinnen können. “Eine vollständige siebenköpfige Frauenband wird es, sogar mit Kontrabass”, freut sich Peter.

Sie singen und spielen gemeinsam die nigerianischen und internationalen Songs des WGT 2026: “God is so good”, “Are you weary, are you burdend”, Keleya” und  “Take a rest”.

In „God is so good“, einem nigerianischen Volkslied, wird beklagt, dass die Last des Lebens von Frauen zumeist hinter „verschlossenen Türen“ versteckt ist, nicht nur im globalen Süden. Aber Frauen wollen, „so wie sie sind, Gottes Nähe spüren“. „Niemand“ soll „hinter verschlossenen Türen“ bleiben; hinter einer Hausmauer, einer Mauer aus Traditionen, einer Vorurteils- und Glaubensmauer. Denn: „God is good“; denn sie ist die Nachbarin, der alle Sinne, welche schnell erlahmen und häufig ohne Heimat und getrennt sind (Rilke), entgegenstreben.

Die uralte Hymne „Are you weary, are you burdend“ von Henry W. Bake aus dem Jahr 1868 (der sich seinerzeit den Künstler:innen-Namen „Stephanos“ zulegt hatte) charakterisiert das „Belastende“ und „Ermüdende“ des häuslichen Alltags von Frauen, in dem sich kaum „Ruhe finden“ und kaum „wachsen“ und „gedeihen“ lässt und manchmal nur „Angst bleibt“ und „Verzweiflung“ quält: Weil auch außerhalb des Hauses immer wieder „schreckliche Gewalt, Hass und Terror toben“. In „Come unto me“ wird darauf hingewiesen, wie oft „die Kraft fehlt“, wie oft Frauen „erschöpft, einsam und geschwächt“ sind.

Allen gemeinsam aber sind nicht nur die „Sorgen“, sondern auch die „SEHNSUCHT nach einer besseren Welt“, wie es in einem Lied des WGT 2026 heißt. Diese Sehnsucht nach einem liebevollen Wort und „Geschenk der Hoffnung“, nach einem selbstlosen Mittragen der „Lasten“ des Alltags, nach Behandlung der vielen kleinen und großen „Krankheiten“, die quälen, wird „Keleya“ beschworen.

Befreit wird sich durch das Bekenntnis des Gospels „Are you weary, are you burdend“: „Glaubst Du? Dann stimme zu und sage JA, zu Gott”. Denn „God is good“, „good for me”, good for every women, good for everybody.
Jeder und jedem geht es darum, immer wieder die eigene „Last“ ablegen zu können und „Erholung” zu finden am Brunnen des Lebens: In „Freundschaften“, in wahrer „Menschenfreundlichkeit“, angelehnt „an die Schulter“ Gottes, wie in „Come unto me“ gesungen wird. Dann wird „Friede“. Denn „Friede lebt in den Frauen der Welt“, ebenso wie „Sehnsucht, Feuer, Schönheit, Versöhnung und Teilen“; dessen wird sich in „Chineke“, einem nigerianischen Traditional, vergewissert.

„Take a rest“, „kommt zur Ruhe“, immer und immer wieder, ruft der Weltgebetstag 2026 aus. Denn ihr seid „mütterlich umhüllt“, ihr findet „Frieden“ in euren „Umarmungen“: bei euren Kindern, bei euren Partner:innen, bei euren Müttern; bei Gott der Schöpferin, bei Gott der Freundin am Ruheplatz am Wasser, bei Gott der Kommenden!